Rechtsgebiet - Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht ist ein Schwerpunkt meiner Kanzlei.

Meine vornehmlichen Aufgaben sind die Beratung und rechtliche Vertretung von privaten Schuldnern (Privat- und Regelinsolvenzverfahren) und von Gläubigern (z. B. Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren und die Durchsetzung von Forderungen gegeüber dem jeweiligen Schuldner, Prüfung von absonderungs- aussonderungsberechtigten Gegenständen im Insolvenzverfahren).

Ich lege großes Augenmerk auf außergerichtliche Verhandlungen und Vermeidung der Insolvenz des privaten Schuldners. Es gibt aber (private und wirtschaftliche) Gründe, warum ein gerichtliches Insolvenzverfahren notwendig wird. In diesem Fall stehe ich den Beteiligten mit meinen Kenntnissen und mit meiner Erfahrung zur Seite.

Ich berate und vertrete gleichsam juristische Personen (u. a. Vermeidung der Insolvenz in der Krise durch Sanierung, GmbH-Insolvenz, Beratung des Geschäftsführers oder Gesellschafters zur Vermeidung von persönlicher Haftung und Strafbarkeit) sowie Drittschuldner (u. a. Abwehr von Anfechtungs-,Schadensersatz- oder Bereicherungs-ansprüchen eines Insolvenzverwalters). Es wird keine Insolvenzverwaltung ausgeübt.

Rechtsgebiet - Gesetzliche Betreuung

Der zweite Schwerpunkt meiner Kanzlei ist die gesetzliche Betreuung. Der Begriff "Betreuung" ist sehr missverständlich, da er im normalen Umgangssprachgebrauch sehr häufig eingesetzt wird.

Bei der gesetzlichen Betreuung handelt es sich um eine staatliche Fürsorge für Personen und Vermögen von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung ihre Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst regeln können.

Zuständig für die Anordnung
einer Betreuung ist das Betreuungsgericht (Teil des jeweiligen Amtsgerichts). Die Betreuung kann durch das Betreuungsgericht als auch durch den Betreuten selber oder dritte Personen in Anregung eingerichtet werden.

Als Berufsbetreuer wird man beauftragt, wenn keine Angehörigen oder andere geeignete Personen vorhanden sind oder sich zur Verfügung stellen. Ein Berufsbetreuer führt regelmässig mindestens 10 gesetzliche Betreuungen.

Die Bestellung eines Betreuers hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Geschäftsfähigkeit des Betreuten, dass heißt, der Betreute bleibt grundsätzlich zunächst geschäftsfähig, es sei denn es wird - in Ausnahmefällen - die Geschäftsunfähigkeit festgestellt.

Als Betreuer handelt man im Rahmen seiner Aufgabenkreise, die individuell je Fall für jede Angelegenheit gesondert formuliert werden. Nach § 1902 BGB vertritt der gesetzliche Betreuer den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich. Als mögliche Aufgabenkreise kommen hier insbesondere die Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmung, die Vermögensfürsorge, die Wohnungs- bzw. Heimangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten und die Vertretung bei Behörden und Ämtern in Betracht.